Krim und Reinhard an ihrem Wohnmobil

Krim & Reinhard – Gesprächsleiter, Fotografen & Reiseenthusiasten

Die Menschen und Geschichten hinter dem Ehrenamt

Seit wann seid ihr bei Sprachbrücke-Hamburg und was macht ihr?

Ich, Krim, habe Sprachbrücke-Hamburg 2013 gemeinsam mit Annja und fünf weiteren Personen gegründet. In den ersten Jahren war ich auch Gesprächsleiterin, vor allem aber Finanzvorständin: Ich habe die Buchhaltung gemacht, Spenden eingeworben und vieles Organisatorische mit aufgebaut. Reinhard hat mich dabei immer unterstützt. Heute bin ich noch Mitglied im Verein und stehe Sprachbrücke beratend zur Seite. 

Wie seid ihr auf Sprachbrücke-Hamburg aufmerksam geworden?

Für mich begann die Verbindung nicht mit einem ersten Kontakt, sondern direkt mit der Gründung. Den Verein von Anfang an mit aufzubauen und mitzugestalten, hat mich sehr geprägt. Reinhard war dabei von Beginn an eng an meiner Seite. Was gefällt euch besonders an eurem Engagement?Uns gefällt besonders, dass bei Sprachbrücke-Hamburg echte Begegnungen entstehen. Menschen kommen miteinander ins Gespräch, hören einander zu und bauen Brücken – unabhängig davon, woher sie kommen oder welche Sprache sie zuerst gesprochen haben.

Welche Verbindung seht ihr zwischen Reisen, Fotografieren und eurem Engagement?

Für uns hängt das sehr zusammen. Wenn wir reisen und fotografieren, begegnen wir Menschen, Landschaften und Lebensweisen mit Neugier und Offenheit. Und genau das erleben wir auch bei Sprachbrücke-Hamburg: hinschauen, zuhören, sich einlassen, Interesse füreinander entwickeln. Vielleicht ist das die eigentliche Verbindung, dass es immer um Begegnung geht. Unsere Reisen und unsere Fotografie prägen unser Leben schon seit Jahrzehnten, und wir teilen diese Eindrücke auch in unserem Foto-Reiseblog.

Warum habt ihr euch entschieden, die Bilder nach Ausstellungsende (OPEN ART-Ausstellung im Überseequartier) für eine Spendenaktion zugunsten von Sprachbrücke zu spenden?

Wir wollten, dass die Bilder nach der Ausstellung nicht einfach verschwinden, sondern weiterwirken. Wenn sie ein neues Zuhause finden und gleichzeitig den Verein unterstützen, ist das für uns eine besonders schöne Verbindung. So kann aus unserer Fotografie ganz direkt etwas Gutes für Begegnung und Verständigung entstehen.

Was wünscht ihr euch, dass Menschen aus der Ausstellung und der Aktion mitnehmen?

Dass sie natürlich schöne und beeindruckende Bilder sehen, aber vielleicht auch noch etwas mehr. Nämlich ein Gefühl dafür, wie wichitig Offenheit, Interesse und Verständigung sind. Und vielleicht auch den Gedanken, dass Begegnung nicht von allein entsteht, sondern Unterstützung braucht. Wenn unsere Ausstellung dazu einen kleinen Beitrag leisten kann, freut uns das sehr.

Foto: Krim Grüttner und Reinhard Prinzmeier – herumkommer.de

Mehr zu ihren Reisen und der OPEN ART-Ausstellung im Überseequartier kann man auf dem Reiseblog von Krim und Reinhard lesen.
Weitere Informationen zur Ausstellung gibt es auch auf der Seite des Überseequartiers.